Bezirksverband Koblenz-Montabaur

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Besuch in der Edelsteinschleiferei Helmut Wolf in Kirschweiler


Senioren-Union informiert sich

Mehr als 30 Mitglieder und Freunde ließen sich die Einladung der Senioren- Union zum Besuch des heimischen Künstlers Helmut Wolf nicht entgehen und tauchten ein in die glitzernde Welt der Edelsteine und der geschliffenen Kunstwerke.

Kreisvorsitzender Karl-Heinz Totz begrüßte die Teilnehmer in Kirschweiler und freute sich, dass Herr Wolf und seine Frau die Gäste persönlich durch die Ausstellung und die Herstellungsräume führten.

Helmut Wolf ist weltweit bekannt als Gestalter von Edelsteingefäßen und Kunstobjekten und wurde mit vielen nationalen und internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Er zeigte und erläuterte den aufmerksamen Zuhörern seine verschiedenen Kunstobjekte. Die Rohsteine hierfür, häufig mehrere Tonnen schwer, erwarb er meist persönlich in den Ursprungsländern, von dort wurden sie per Schiff in deutsche Überseehäfen gebracht und landeten endlich in der Werkstatt des Schleifers. „Am Anfang des Schleifvorganges habe ich eine gewisse Vorstellung meines Objektes“, so Wolf, „aber ich muss beim Bearbeiten immer wieder auf die verschiedenen Strukturen und Eigenheiten des Steines eingehen, um am Ende ein perfektes Ergebnis zu erzielen“. Besonders die großen Objekte, wie z.B. die als größte geschliffene Bergkristallvase der Welt, die ins Guinness Buch der Rekorde eingegangen ist, erforderte jahrelange Bearbeitung, viel Geduld und extremes Fingerspitzengefühl. Die größten und schönsten Objekte sind in einem Buch von ihm wundervoll wiedergegeben. Die kunstvoll gearbeiteten Tische, Vasen, Büsten, Schalen und sogar Blumentöpfe aus Bergkristall entlockten den Besuchern ein Staunen. In seiner Werkstatt demonstrierte Helmut Wolf an einer noch unfertigen Schale den Schleifvorgang. Die z.T. hauchdünnen Teile werden in reiner Handarbeit hergestellt. Nach den Kosten gefragt berichtete er, dass der Rohstein für ein großes Objekt schon alleine einen hohen sechsstelligen Betrag kosten kann. Der Aufwand für die teils monatelange Bearbeitung und auch das Risiko, dass am Ende die z.B. fast fertige Schale zerbricht, muss in den Verkaufspreis mit eingerechnet werden.

Am Ende der fast zweistündigen Führung bedankte sich Karl-Heinz Totz ganz herzlich und mit Hochachtung vor der künstlerischen Schaffenskraft bei Helmut Wolf und seiner Frau, für den Einblick in eine spezielle Form der Edelsteingestaltung in unserer Region, mit einer Flasche Wyrich-Kräuterschnaps und beim Schatzmeister Heinz Wendel, der den Kontakt zur Familie Wolf hergestellt hatte. In gemütlicher Runde endete dieser sehr informative Vormittag mit einem, wie immer guten Mittagessen im griechischen Restaurant Poseidon in Algenrodt und dem Hinweis des Vorsitzenden auf die nächste Veranstaltung am 12. Juli um 15:00 Uhr –„Auf eine Tasse Kaffee mit der Bundestagsabgeordneten Antje Lezius“ , bei der Familie Breckner im Restaurant Badischer Hof in Oberstein.

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