Bezirksverband Koblenz-Montabaur

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Eine Tasse Kaffee mit der Bundestagsabgeordneten Antje Lezius


Senioren-Union im Gespräch

Eine große Zahl von Interessierten folgte der Einladung der Senioren- Union zu „einer Tasse Kaffee mit unserer Bundestagsabgeordneten Antje Lezius“ ins Restaurant Badischer Hof in Oberstein. So konnte der Kreisvorsitzende Karl-Heinz Totz Mitglieder und Freunde begrüßen, die sich die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch und besserem Kennenlernen von Antje Lezius nicht entgehen lassen wollten.

Momentan mit einem Bänderriss und entsprechender Fußschiene, nach einem Sturz doch arg in der Bewegungsfreiheit eingeengt, dankte die Abgeordnete den Teilnehmern für ihr Interesse an der Veranstaltung und animierte zunächst zum Verzehr des wie gewohnt wirklich guten Kuchens und Kaffees im Hause Breckner.

In ihrem Vortrag ließ sie die bisherigen Jahre als Bundestagsabgeordnete kurz Revue passieren und gab dabei einen ausführlichen Überblick über die umfangreiche Arbeit in Berlin und im Wahlkreis. „Ich hatte am Anfang meiner Abgeordnetentätigkeit, da ich ein Politikneuling war, Schwierigkeiten, mich in dem „Berliner Milieu“ zurecht zu finden. Aber durch meine guten Mitarbeiter in Berlin und im Wahlkreis, dem straff organisierten und strukturierten Tagesablauf und die zum Teil sehr hilfreichen Kollegen wächst man doch recht schnell in eine solche Arbeit hinein. Sehr wichtig ist es, ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen; dies habe ich in ganz kurzer Zeit gelernt. Dieses Netzwerk hat mir z.B. durch MdB Patrick Schnieder, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist, die Türen ins Verkehrsministerium und zu Staatssekretär Barthle geöffnet. Diesem habe ich in vielen Gesprächen und bei allen möglichen Gelegenheiten immer wieder die Situation der B 41 aus Sicht einer Idar-Obersteinerin dargelegt. Auch die parteiübergreifenden Aktionen der Viscon, angeführt vom ehemaligen Landrat Hey sowie die Bemühungen der beiden Landräte aus Birkenfeld und Bad Kreuznach haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Abstufung der Straße verhindert und ein Weiterbau (zur Zeit in Martinstein) ermöglicht werden konnte.“

Durch die Mitgliedschaft im Petitionsausschuss, dieser ist im Grundgesetz verankert, so dass sich jeder deutsche Staatsbürger an den Bundestag wenden und um Hilfe bei persönlichen Problemen bitten darf, „habe ich einen Einblick in die vielfältigen Probleme der Menschen erhalten und bei Lösungen dieser Schwierigkeiten mitwirken können. Als ehemalige Unternehmerin arbeite ich auch im Ausschuss Arbeit und Soziales mit und habe auch hier sehr tiefe Einblicke in machbare Möglichkeiten und Probleme der Arbeitswelt bekommen und bei neuen Gesetzesvorlagen mitgewirkt“.

Am Ende der informativen Ausführungen von Antje Lezius ergab sich durch Fragen der Gäste eine konstruktive Diskussion und Anregungen für ein weiter gehendes Mandat in Berlin.

„Wir haben in den letzten zwei Stunden ausführlich mitbekommen, dass Sie einen interessanten aber anstrengenden Job als Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben und diesen mit viel Herzblut, großem Arbeitseinsatz für unsere Region und mit dankenswerter Ehrlichkeit ausfüllen“, so Karl-Heinz Totz, „und wollen natürlich, dass Sie für uns weiterhin in Berlin wirken werden. Deshalb werden wir Sie, die CDU und damit auch Frau Merkel am 24. September mit unserer Stimme unterstützen“.

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