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Quo vadis - Landkreis Birkenfeld; Landrat zu Gast bei der Senioren-Union

„Das war ein sehr informativer Vortrag“, so die einhellige Meinung von fast 50 interessierten Mitgliedern und Freunden der Senioren-Union, die sich im Restaurant Badischer Hof in Idar-Oberstein eingefunden hatten.

In seinem fast zweistündigen Vortrag gewährte Landrat Dr. Matthias Schneider den aufmerksamen Zuhörern einen ausführlichen Einblick in die Stärken und Schwächen des Nationalparklandkreises Birkenfeld. „Zu unseren eindeutigen Schwächen gehört die schlechte Verkehrsanbindung in administrativer Randlage, der demografische Wandel und die hohe Verschuldung. Mehr als 70 % des Kreishaushaltes entfallen auf die Ausgaben für Jugend und Soziales, welche als Pflichtaufgaben von Bund und Land an die Kommunen und Kreise delegiert werden, deren Kostenanteile jedoch nur teilweise oder sehr verspätet eingehen“, so der Landrat. „Die Mitgliedschaft des Kreises Birkenfeld mit seinen nur ca. 80.000 Einwohnern in der regionalen Planungsgemeinschaft Rheinhessen/Nahe, in der sich finanz- und einwohnerstarke Städte, Kreise und Regionen wie Mainz/Bingen, Ingelheim usw. befinden, ist für uns nicht sehr vorteilhaft. Vielleicht sollte man besser eine Planungsgemeinschaft mit Landkreisen des Saarlandes, die ähnliche Problemstellungen wie wir haben, anstreben“.

„Chancen, unsere Region positiv weiterzuentwickeln, bietet sich auch mit der FH Neubrücke. Einen Teil der jungen Leute findet nach Beendigung ihres Studiums in unseren heimischen Firmen, die zum Teil händeringend Auszubildende und gutes Fachpersonal suchen, einen langfristigen und sicheren Arbeitsplatz“. Auch der Oak Garden in Neubrücke, wo inzwischen mehr als 130 chinesische Firmen ihren Sitz haben, ist mit seinen Expansionsplänen ein Gewinn. „Durch das Modellprojekt Land-Zukunft 2015 konnte für den Kreis Birkenfeld ein Masterplan entwickelt werden, der im Jan. 2018 von mir vorgestellt wurde“, informierte der Landrat. „Das Ziel ist eine ganzheitliche Entwicklung der Nationalparkregion, mit der Fragestellung: Wo wollen wir eigentlich hin?“ Eine Regionalanalyse, von Nordrhein-Westfälischen Studenten durchgeführt, zeigt ebenfalls die Stärken und Schwächen unseres Landkreises auf, gibt aber auch Handlungsempfehlungen. Ein Teil davon sind bereits aktuelle Projekte wie Jobzzone, VitaminBIR, Ausbildungsmesse in der Messehalle Idar-Oberstein, Filme, die auf Messen und im Kino gezeigt werden. „Dies alles fließt in unser Konzept „Nationalparkregion: Zukunftsfähig, lebenswert, modern: HEIMAT, mit ein“, so Landrat Dr. Schneider. Auch informierte er über den aktuellen Sachstand des geplanten Bikepark auf dem Idarkopf, den angestrebten Breitbandausbau bis Ende 2019, den weiteren Ausbau der B 41 sowie über das Zukunftskonzept des ÖPNV.

Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Karl-Heinz Totz dankte Dr. Matthias Schneider mit einer Flasche Wyrich, Schloß Obersteiner Kräuterlikör für seinen Vortrag und führte in seinen Schlussworten aus „ das gerade solch eine Bestandsaufnahme, wie wir sie heute aus berufenem Mund gehört haben, den Blick für das Wesentliche schärft und helfen sollte, unsere Region als das zu empfinden was sie ist. Nämlich attraktiv, lebens- und liebenswert und mit einer Zukunftsperspektive für Jung und Alt“.
Die nächste Veranstaltung der Senioren-Union ist ein Besuch bei den Firmen Zwetsch und Sowell in Oberstein am 19. März um 14.00 Uhr.

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